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Surrealismus.
Vlg. Hatje Cantz 2001, 80 S., 60 Abb., davon 52 farbig 17,80 cm x 24,80 cm, gebunden, ISBN 3-7701-5561-0 »>Die Welt verändern<, predigte Marx, >das Leben ändern<, forderte Rimbaud, uns aber verschmelzen beide Aussprüche zu einem einzigen Schlachtruf«, so emphatisch beschrieb André Breton die Ziele der Surrealisten, die weit über künstlerische Stilfragen hinausgingen. Beeinflusst von der Psychoanalyse Sigmund Freuds, erschlossen sie das Unterbewusste als Quelle der Inspiration und wollten, wie Walter Benjamin treffend formulierte, »die Kräfte des Rausches für die Revolution gewinnen.« Einerseits suchten die Künstler nach automatischen Ausdrucksverfahren, um psychische Energien ungefiltert sichtbar zu machen, andererseits bannten sie in der Manier Alter Meister Traumbilder von überwältigender Assoziationsfülle auf die Leinwand. Auf lebendige Weise entführt der Band den Leser in die rätselhafte Welt des Surrealismus, der nach dem Ersten Weltkrieg in Paris seinen Anfang nahm. Anschaulich werden die Wurzeln der Bewegung und ihre Entwicklung in England und Amerika, die grundlegenden Richtungen, ihre wichtigsten Vertreter und künstlerischen Verfahren vorgestellt. Der Literatur, dem Theater und dem Film des Surrealismus ist ein eigenes Kapitel gewidmet. Hatje Cantz |
| Die
surrealistische Revolution. Vlg. Hatje Cantz 2001, 480 Seiten, ca. 655 Abb., davon 405 farbig 23,50 x 30,00, Leinen mit Schutzumschlag, ISBN 3-7757-1230-5 |
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»La Révolution surréaliste« - der Titel der legendären Zeitschrift,
die zum Organ der surrealistischen Bewegung wurde, gibt dieser Publikation
über die fruchtbarste Phase des Surrealismus den Namen. Der mit mehr als
650 Abbildungen überaus reich illustrierte Band versammelt neben den Meisterwerken
aus Malerei, Grafik, Fotografie, Film, Skulptur und den bei den Surrealisten
hoch geschätzten Objekten und Fundstücken eine große Auswahl an Manuskripten
und kostbar illustrierten Büchern, die die vielfältigen Wechselbeziehungen
zwischen Malerei, Poesie und Literatur erfahrbar machen. Die Hauptvertreter
des Surrealismus werden ausführlich vorgestellt; dabei werden auch die
Künstler und Schriftsteller berücksichtigt, die während des Zweiten Weltkrieges
ins Exil flohen und sich von der Weite der amerikanischen Landschaft und
der Kultur der Indianer inspirieren ließen. Auch die Gemeinschaftsproduktionen
der Surrealisten, etwa der Cadavre exquis, nehmen breiten Raum ein. Zusammen
mit einer bebilderten Chronologie ist dieses prachtvolle Buch das auf
lange Sicht umfangreichste Quellen- und Verweiswerk zur Geschichte des
Surrealismus.
Die vorgestellten Künstler (Auswahl): Louis Aragon, Hans Arp, Brassaï, Victor Brauner, André Breton, Salvador Dalí, Giorgio de Chirico, Marcel Duchamp, Max Ernst, Alberto Giacometti, Wilfredo Lam, René Magritte, Roberto Matta, Joan Miró, Meret Oppenheim, Wolfgang Paalen, Francis Picabia, Pablo Picasso, Man Ray, Yves Tanguy, Tristan Tzara. Hatje Cantz |
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