Rembrandt.
Von Christopher Wright, Vlg: Hirmer, 2000, 352 S., 300 Abb., davon 200 farbig,
28 x 33 cm, Leinen, ISBN 3777485802, Preis 228,- DM
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Christopher
Wright unterzieht die eigenhändigen wie auch die Rembrandt zugeschriebenen
Werke einer sorgfältigen Überprüfung. Sein Augenmerk gilt
dabei nicht nur dem wirkungsvollen Gesamteffekt eines Bildes, sondern beruht
auf der subtilen Analyse der einzelnen Komponenten, was zu einer entscheidenden,
zahlenmäßigen Einschränkung führt: In seinem rund 40-jährigen
Schaffen wird Rembrandt neben den etwa 300 Radierungen und 1500 Zeichnungen
an die 500 Gemälde ausgeführt haben; 200 davon sind heute nur
noch in Quellen bezeugt.
Einführung und Biographie setzen die sozialen und ökonomischen
Veränderungen in den Niederlanden, insbesondere Hollands, in bezug
zu Leben und künstlerischem Umfeld. Der Autor erschließt das
Werk des Künstlers an Hand der von Rembrandt gleichermaßen gepflegten
Bildgattungen: Den Gruppenporträts, Historienbildern und mythologischen
Szenen, Darstellungen des Alten und des Neuen Testaments, Porträts,
Studien zu Köpfen und Figuren in Phantasietracht, Genreszenen, Stillleben,
Landschaften, Familienbildnissen und schließlich den Selbstporträts.
In chronologischer Reihenfolge behandelt, zeigen die Werke innerhalb dieser
Bildgruppen, wie Rembrandt seine Themen auffaßte und welche Wandlungen
sein Stil in rein künstlerischer Hinsicht durchlief. Hirmer |