Signaturenlexikon.
Autor: Paul Pfisterer, Verlag: Walter de Gruyter, Berlin/ New
York, 1999, 993 Seiten, 18 x 24,5 cm, ISBN 3110149370,
Preis 258,- Euro
Mit über 16.000 Signaturen ist dieses Lexikon das
Standartwerk zur Signaturbestimmung. Es versteht sich als eine
Sammlung von Signaturen des 19. und vor allem des 20. Jahrhunderts
aus Europa und den Vereinigten Staaten. Nachfolgend einige Einblicke
aus den Rubriken: |
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Vorwort
Hilfstabelle
Signaturen
Biographischer Teil
Arbeitstechniken
Aus dem Vorwort:
Niemand wird schlüssig klären können, warum die
Künstler der neueren Zeit so undeutlich signieren. Diese
Eigenart hat ihren Höhepunkt im 20. Jahrhundert. Wichtig
ist jedoch, daß die Künstler im wesentlichen in einem
sich wiederholenden gleichen Schema signieren, so daß
der besondere Wert in diesem Buch in der Möglichkeit der
Zuordnung der Namen liegt.
Wenn man die Arbeitsaufenthalte der Künstler betrachtet,
stellt man schon sehr früh einen Trend zum Wechsel der
Aufenthaltsorte fest. Man kann oft den kulturellen Kreislauf
der jeweilige Epoche an den Ortswechseln der Künstler ablesen.
Dabei erkennt man recht gut, wieviele Amerikaner in Deutschland
studierten, wieviele Deutsche in Frankreich, wieviele Tschechen
in Deutschland und so weiter. Dies ist ein wichtiger Aspekt
bei den Signaturen, werden hier doch Signaturen vorgestellt,
die ohne unsere Entschlüsselung den falschen Urhebern zugeordnet
würden, da sie z.B. einen deutschen Namen tragen, jedoch
nicht deutscher Herkunft sind.
Der biografische Teil erhebt, wie beim Monogrammlexikon 2, keinen
Anspruch auf Vollständigkeit, er ist lediglich als eine
weiterführende Information bei der Zuordnung der Signaturen
gedacht. Obwohl einige Daten oft nur spärlich belegt sind,
habe ich mich bemüht, die Daten möglichst vollständig
wiederzugeben. Auch in diesem Band sind viele neue Künstler
aufgenommen, deren Wert die kulturelle Vielfalt unseres Jahrhunderts
illustriert. Paul Pfisterer.
Hilfstabelle zur Klassifizierung vorkommender Schriften,
d. h. eine erweiterte Liste allgemein schlecht definierbarer
Buchstaben, die jedoch in ihrer Zeit offiziell verwendet wurden:
Signaturen mit darunter gedrucktem Namen sowie dem Entstehungsjahr:
Der biographische Teil enthält den Namen, Geburtsjahr/-Ort,
Sterbejahr/-Ort, Arbeitsort, Arbeitstechniken. Namen in Klammern
sind entweder Pseudonyme, Geburtsnamen, Ehenamen oder Namen,
wie die Künstler ebenfalls noch genannt werden.
Abkürzungen der Arbeitstechniken wie sie im biographischen
Teil verwendet werden:
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